{"id":1442,"date":"2018-07-19T22:38:15","date_gmt":"2018-07-19T20:38:15","guid":{"rendered":"http:\/\/wandern.minnerop.de\/?p=1442"},"modified":"2018-07-19T22:43:49","modified_gmt":"2018-07-19T20:43:49","slug":"tag-81-auf-dem-e1-letzter-tag-in-singen","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/wandern.minnerop.de\/?p=1442","title":{"rendered":"Tag 81 auf dem E1, letzter Tag in Singen, 19.07.18"},"content":{"rendered":"<p>Der letzte Tag Pause in Singen brach an. Morgens war ich ausgiebig fr\u00fchst\u00fccken und zeitunglesen im Bahnhof. Hubert stie\u00df dazu. Gestern war er die letzte Etappe in Deutschland nach Konstanz gegangen. Herzlichen Gl\u00fcckwunsch, dies Thema ist jetzt durch bei ihm. \ud83d\ude09<\/p>\n<p>Vorgestern trafen wir uns nachmittags zu einem langen und ernsten Gespr\u00e4ch. Wir beide hatten das gleiche Problem. So, wie wir die letzten 2-3 Wochen gewandert waren, wollten wir es nicht mehr machen. Wir hatten uns \u00fcberlastet, und der Spa\u00df ging verloren. Das liegt aber nicht am Wandern, nicht an der Strecke, das liegt an uns!<\/p>\n<p>Wir beschlossen, wieder dahin zur\u00fcckzukehren, wo wir am Anfang schon mal waren. Kleinere Etappen, in der Regel unter 20km. Das l\u00e4sst uns Zeit und Kraft den Weg zu genie\u00dfen, und auch den &#8222;Feierabend&#8220;. Es kann ja nicht sein, dass wir jeden Abend wie tot ins Bett fallen und keinen Spa\u00df mehr an anderen Dingen haben. Das war im Schwarzwald oft so, auf den sehr langen und sehr schweren Etappen. Auch soll alle 5-6 Tage wieder zwingend eine Pause her. Zwingend von selbst auferlegter Regel.<\/p>\n<p>Und da wir gemerkt haben, dass wir gerne miteinander Wandern, werden wir es gemeinsam tun! Das war etwas, was mich wirklich gefreut hat.<\/p>\n<p>Momentanes Fazit. Den E1 \u00fcber eine so lange Strecke zu Wandern, ist nicht nur ein k\u00f6rperliches Problem, sondern auch ein mentales. So wie wir unseren K\u00f6rper pflegen m\u00fcssen, so m\u00fcssen wir das auch mit unserer Seele machen. Beides hatten wir vernachl\u00e4ssigt. Das Ergebnis sind k\u00f6rperliche Schmerzen und seelischer Frust. Wir m\u00fcssen uns so organisieren, dass bei aller Anstrengung die Freude bleibt! Wir hoffen, dass wir das jetzt wieder haben werden.<\/p>\n<p>Wir einigten uns beim Fr\u00fchst\u00fcck \u00fcber die weitere Planungsaufteilung. Die n\u00e4chsten Unterk\u00fcnfte sind zu buchen. Geht hier von Deutschland nur per Mail. Mal eben 20 Telefonate f\u00fchren, wie ich das sonst gemacht habe, \u00a0kostet dann mal eben 100\u20ac., wenn man in die Schweiz telefoniert. \u00a0Auch hier ist es gut, wenn wir uns diese wirklich l\u00e4stige und nervende Arbeit teilen k\u00f6nnen. Das dauert alleine, f\u00fcr einen 14Tage Abschnitt, mal eben einen 8 Stunden Tag.<\/p>\n<p>Nach dem Buchungsmarathon der Pilgerherbergen ( wir laufen auf dem E1 eine Weile mit dem Jakobsweg zusammen. Die Pilgerherbergen sind sehr einfache, aber preiswerte Gruppenunterk\u00fcnfte) musste ich noch Wanderst\u00f6cke f\u00fcr die Alpen besorgen und einige Postkarten schreiben und W\u00e4sche waschen. So verging dann der Tag. Unterbrochen von einem Cafebesuch mit Hubert. Heute hatte er mal Hei\u00dfhunger auf Kuchen mit Sahne. Da ich das immer habe, brauchte er nicht wirklich gro\u00dfe \u00dcberredungskunst.<\/p>\n<p>Jetzt gehe ich gleich schlafen. Morgen fr\u00fch fahre ich dann zu einer leicht abgespeckten letzten Etappe nach Konstanz. Dann bin auch ich mit Deutschland durch, und die Schweiz kann mit kleinen aber feinen Etappen kommen. In Konstanz \u00fcbernachten wir dann das erste mal gemeinsam im gro\u00dfen Mehrbettzimmer. Vermutlich ist hier Oropax gefragt.<\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>Der letzte Tag Pause in Singen brach an. Morgens war ich ausgiebig fr\u00fchst\u00fccken und zeitunglesen im Bahnhof. Hubert stie\u00df dazu. 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