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Teil 2, Ein langer Tag in der Wüste

Weg zum toten See am Sossusvlei

Nach dem Frühstück fuhren wir zum Sossusvlei. Dazu eine kurze Erklärung. Das gesamte Gebiet in dieser Region ist eine Hochebene, die bis zu 1600m Höhe erreicht. Zum Meer hin fällt es leicht ab. Alle Regenfälle, die z.T. in kurzer Zeit erhebliche Regenmengen bringen, fließen über Canons, (wie der Sesriem, zu dem wir abends fahren) ab. An dieser, Sossusvlei genannten, Stelle ist eine natürliche Barriere aus hohen Sanddünen im Weg. Es entsteht ein See. Den Eingang zu dem Kessel sieht man oben.

In dem See standen Bäume, die vor 900 Jahren abgestorben sind. Das Berühren der Bäume ist verboten, das sie durch den Schweiß und das Salz auf der Haut zerstört werden können.

Nach 15 Minuten Fußmarsch durch die Dünen erscheint der ausgetrocknete See
Sossusvlei, das Ende des Wasserflusses
Der Marsch durch die Dünen

Die Bäume sehen sehr bizarr aus. Der Aufenthalt in diesem See ist anstrengend. Es ist wie ein Topf, der sich aufheizt. Die hohen Dünen und der Boden strahlen die Hitze und das Licht zurück. Mittags wird es hier wohl unerträglich sein. Wir verließen das Tal, nach ausführlichen Fotoshooting ;-), gegen 11 Uhr. Da begann es bereits richtig heiß zu werden. Sowas habe ich noch nicht erlebt.

Die bizarren Bäume sind vor 900 Jahren abgestorben
Die hohen Dünen reflektieren Licht und Hitze auf ein unerträgliches Maß

 

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