Tag 50 auf dem E1, Schummeltag in Kronberg

Bäähhh sagt der Hirsch im Opelzoo, heute wird nicht gewandert

Ich gestehe alles! Ich habe geschummelt. Die heutige Etappe von Idstein nach Kronenberg habe ich im Frankfurter Opelzoo gelaufen. Den E1 habe ich dabei nur ein paar hundert Meter genutzt auf dem Weg von Königstein zum Kronberger Zoo.

Morgen früh geht es auf die Etappe von Frankfurt nach Darmstadt. Den Weg durch die Stadt fahre ich mit der S-Bahn

Tag 46 auf dem E1 von Aarbergen-Hausen nach Idstein, 14.06.18

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GPX-Datei von Aarbergen nach Idstein zum Runterladan

Dies wird für ein paar Tage die letzte Etappe. Wir haben zu Hause eine Familienfeier, zu der mich meine Frau ultimat eingeladen hat. 😉 Als folgsamer Ehegatte leiste ich Folge. Ich werde bei der Gelegenheit auch meinen großen und stabilen Rucksack von Deuter gegen meinen leichteren von Vaude umtauschen. Ich hatte ja einige Dinge, u.a. mein Zelt, nach Hause geschickt, da mir der Rucksack zu schwer war.

Der Nachteil bei der Sache ist, dass mit die Unterbringungsmöglichkeit Zelt fehlt. Es war z.T. richtig schwierig eine Unterkunft zu finden. Ich habe etliche Stunden telefoniert und im Internet geforscht. Das ist echter Streß! Genau den will ich aber auf der Tour absolut nicht haben. Also tausche ich dem Rucksack um. Er war ursprünglich zu klein, ich bekam nicht alle Sachen rein. Da ich aber einige Dinge aussortiert habe, sollte es nun passen. Da der Rucksack 1,8kg leichter ist, kann ich Zelt und Schlafsack zuladen, und habe dann immer noch das gleiche Gewicht von aktuell 13kg ohne Getränke und Verpflegung. Wenn ich morgens meine 3,5l Getränke und ein paar Kleinigkeiten zu Essen einpacke, bin ich bei etwa 16-17kg.

Übernachtet hatte ich im Hotel Beckers Rose in Aarbergen Hausen. So richtig kann ich zu dem Haus nichts sagen. Die Chefin ist diese Woche weg. Der Sohn hat mir den Schlüssen gegeben, und den Zugang zum WLAN. Frühstück gab es nicht. Das Hotel hat auch eine Gaststätte, in der aber die zerlegte Küche und der Inhalt aller Schränke liegt. Das Zimmer war sauber, aber das Haus sieht aus, als ob es gerade abgewickelt würde.

Der Tag begann mit dem Gang zum Rewe. Erstmal ein Kaffee und etwas zu Essen. Dabei ein Pröhlken (Ruhrgebietsdeutsch für Unterhaltung) mit den Eingeborenen, die sich über den Mensch mit dem komischen Rucksack und dem unbekannten Zeichen auf dem T-Shirt wunderten. Sie wissen jetzt über den E1 Bescheid. Bei der Gelegenheit tauschten wir unsere Erfahrungen über die absolute Zeckenplage aus.

Dann ging es direkt hoch in die Berge. Während ich den ersten Berg erstieg, rief mein alter Freund Alfred an, mit dem ich mich in Frankfurt treffen will. Er fährt nach Hause zu seiner Mutter, und nimmt mich dann auf dem Wege mit von Bochum, und bringt mich dann nach Frankfurt, und wir haben genügend Zeit zum Klönen.

Hochebene im Taunus

Und so ging das dann auch ziemlich lange weiter. Eine lange Hochebene mit tollen Aussichten. Leicht wellig, aber keine wirklichen Steigungen mehr.

Die Greifvögel im Taunus

Dorf im Taunus

Vororte von Idstein

Danach ging es dann mit dem Zug nach Bochum. Teilweise bin ich an der Lahn an den Wegen vorbeigefahren, und habe in das Hotelfenster geschaut, hinter dem ich ein paar Tage zuvor geschlafen und auf die Züge geschimpft habe. Komisches Gefühl. Zwei Geschwindigkeitswelten treffen aufeinander

Tag 45 auf dem E1 von Laurenburg nach Aarberg-Hausen 13.06.18

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Ich hatte im Hotel Lahnhof in Laurenburg übernachtet. Ein etwas in die Jahre gekommenes Haus, aber Haus und Küche sind OK. Mit mir im Haus war Hubert, mit dem ich gestern die letzten Kilometer zusammen gewandert war. Wir haben dann noch einen netten Nachmittag und frühen Abend miteinander verbracht. Hubert wird heute nach Frankfurt fahren und dort einen Arzt aufsuchen, zur Abklärung, was mit seinem Bein los ist.

(Nachtrag: Der Arzt hat einige Tage strenge Pause angeordnet. Wir sehen uns dann hinter Frankfurt wieder 🙂 )

Aus dem kleinen Ort an der Lahn ging es sofort wieder steil hoch in die Berge. Die Hänge in diesen schmalen Tälern an der Lahn sind sehr steil! Es ergab sich dann noch mal ein Rückblick auf die Lahn und unser Hotel.

Blick zurück auf die Lahn bei Laurenburg. Links hinter den Bäumen das Hotel Lahnhof in dem ich übernachtet habe.

Der Tag sollte richtig lang werden. Es waren 27km angesagt. DAs Höhenrelief sagte 10 z.T. lange Steigungen an. Manche waren gelb oder rot markiert, also Steigung/Gefälle über 15%. Dafür war es nicht ganz so heiß. Und noch etwas positives: Mein defekter Oberschenkel scheint auf dem Weg der Besserung zu sein. 🙂

Ich hänge einfach die Bilder an. Es ging immer auf und ab. Mehrere tolle Aussichten belohnten für die doch teilweise sehr anstrengenden Steigungen.

steiler Anstieg

Kornfeld mit Mohn und Kornblumen

Ganz langsam und unmerklich gingen jetzt die schroffen und steilen Hänge des Lahntales über in den sanft geschwungenen Taunus. Dadurch ergeben sich lange Wege auf Hochebenen mit sehr weiten Aussichten bei schönem Wetter.

Weg im Hölloch
Gabelstein-Hölloch
Der Taunus grüßt …
Die Schaumburg
Kloster Bärbach
Mal wieder ein neues E1-Schild

….und die nächste Burg
Aussichten über Aussichten

 

 

Tag 44 auf dem E1 von Nassau nach Laurenburg 12.06.18

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Heute ging es spät los in Nassau, da nur eine kurze Etappe anliegt. Erst um 8:15Uhr gefrühstückt und dann zum Rewe, und dann erst los. In der letzten Nacht hat es erheblich geregnet. Morgens war es sehr feucht, aus den Wäldern stieg Nebel auf wie Rauch. Gelegentlich fiel morgens noch leichter Regen. Dann ging es über die Hafenbrücke steil den Berg hoch.

Der Hafen von Nassau von der Brücke

Es ging dann einige Kilometer sehr schön an der Lahn entlang, die sich braun und träge durch das Tal schlängelt. Die Nebenflüsse und Bäche bringen nach dem Regen viel Schlamm mit. Plötzlich steht man dann an einer kleinen Minischleuse, die Lahnschleuse Hollerich.

Lahnschleuse Hollerich

Langsam ging es dann doch in die Berge. Wobei langsam stimmt nicht. Es stieg plötzlich richtig steil an. Erst sah man dann in der Ferne eine Burg und etwas ähnliches wie ein Schloss, und dann stand ich irgendwann davor.

Kloster Arnstein

Und wer saß mit traurigem Gesicht auf einer Bank vor dem Kloster? Der arme Hubert. Er hat richtig Probleme mit einem Bein, und erhebliche Schmerzen.

Und jetzt lief der Weg erst zu voller Pracht auf. Vom Kloster ging Es mit 16% Steigung abwärts, und auf der anderen Seite genau so steil wieder hoch. Es ging noch an einer alten Höhle vorbei, die jemand aufgebrochen hat. Ich musste  natürlich auch rein. Aber nach etwa 10m bin ich dann zurück, obwohl der Stollen noch weiter ging.

Alter Stollen

Der Weg wurde dann immer schmaler und steiler. Das war wirklih abenteuerlich. Richtig schön, nach den z.T. öden kilometerlangen schnurgerade Wegen der letzten Tage. Es ging sehr steile Pfade hoch, durch einen Bach, an wilden Bergbächen entlang und neben steilen Abhängen her. Nachdem wir und mehrere Male unterwegs getroffen hatten, gingen Hubert und ich dann die letzten Kilometer steil bergab gemeinsam zum Hotel.

Blick über das Lahntal
Bergbach

Laurenburg an der Lahn

Tag 43 auf dem E1 von Montabaur nach Nassau 11.06.18

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Übernachtet hatte ich im Hotel Schlemmer in Montabaur. Etwas teuer, aber gut. Es war sehr heiß Als ich ankam. Nachts wurdenesndann kühler und regnete. Das tat es auch noch morgens als ich loslaufen wollte. Nur ein paar Meter vom Hotel ist ein großer Rewe. Also erstmal  einkaufen.

Der Regen ließ dann langsam nach und ich ging los. Zuerst durch einige Parkanlagen, dann ging es auf einem schmalen Weg in den Wald. Hier die erste Überraschung des Tages. Jemand hatte seine Wanderschuhe “An den Nagel gehängt”.

Die Schuhe sind hin

Weiter ging es an einem naturbelassenen Bach entlang. Sehr schön zu laufen, sehr idyllisch. Immer langsam den Berg hoch.

Man kommt dann an eine Stelle, da macht der E1 einen riesigen Schlenker. Da die Strecke heute wieder deutlich über 25km ist, geplant 27,3km, habe ich mir den Schlanker gespart, und bin auf direktem Wege durch die kürzeste Verbindung. Dadurch war der Weg am Ende nur 24,2km.

Es ging meist durch hohe Mischwälder bis zum Naturpark Nassau.

Naturpark Nassau

Über meist schnurgerade Wege durch den Hochwald ging es dann durch Welschenneudorf. In dem Ort war für mich am Wichtigsten, dass es einen Bäcker gibt.

Kurfürstenhalle in Welschenneudorf

Immer weiter über die Höhen, dann wieder runter ins Tal, dann wieder hoch. Der normale Tritt. Kurz vor Nassau kommen dann nochmal wirklich schöne Aussichten. Den Ort selbst sieht man erst, wenn man nach einem sehr steilen Abstieg fast drin ist. Nassau liegt an der Lahnquelle in einem tiefen steilen Tal. Von allen Seiten eingeschlossen von den Bergen. Da geht es dann morgen früh steil wieder hoch. Ganz interessant, Nassau hat einen netten kleinen Flußhafen.

Rastplatz und Schutzhütte hinter Welschenneudorf
Ausblick kurz vor Nassau
Blick auf Nassau an der Lahn
In Nassau
Nassau Hafen

Tag 42 auf dem E1 von Dreifelden nach Montabaur 10.06.18

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GPX Datei von Dreifelden nach Montabaur

Dreifelden Weiher

Übernachtet hatte ich im Hotel Seeweiher. Prima Hotel. Im Dorf gibt es, technisch bedingt, weder WLAN noch Internet per Handy.

Dreifelden liegt am Dreifeldener Weiher. Einem sehr idyllischen See, der zur Fischzucht und als Freizeitgewässer genutzt wird.

Als nächstes ging es über einen Waldspielplatz Steinen, ein schönes Ausflugsziel mit Kindern. Das erste Stück des Weges geht durch Wald, Dach dann über sanft geschwungene Hügel mit Getreidefeldern und Wiesen. Viele herrliche Ausblicke, aber durch den fehlenden Schatten an diesem Tag mit Temperaturen um 30 Grad sehr anstrengend. Insbesondere, da die Strecke heute 28,9km lang war. Ich war sehr erstaunt, wie gut ich die Strecke laufen könnte. Mein defekter Oberschenkel hatte sich nach 4km eingelaufen und gab dann Ruhe. Braver Schenkel!

Wasserbüffel?
Altes Haus von 1688 in Maxsein
Blick zurück auf Maxsein

Nachdem mehrere kleine Orte durch- oder umlaufen waren, ging es durch ein letztes Waldstück. Hier traf ich ein nettes Wandererpärchen aus der Gegend von Gießen, die den E1 im Moment in Etappen von Süd nach Nord laufen. Ich hoffe sie melden sich hier mal! Vielleicht auch mit einem Link zu ihrem Blog, sofern vorhanden.

Sie hatten auch Hubert getroffen, der etwa zwei Stunden vor mir war, und auch nach Montabaur wollte. Danach ergab sich dann von der Höhe ein grandioser Blick über Montabaur, und dann ging es in das nette kleine Städtchen hinein, zum  recht teuren Hotel Schlemmer, ich fand aber kein anderes. Es ist aber ein 1a Hotel.

Blick auf Montabaur
In Montabaur 
Blauer Flachs

Tag 41 auf dem E1 von Bad Marienberg nach Dreifelden 09.06.18

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In Dreifelden gab es dann überhaupt kein Internet. Weder mit meinem Handy, noch per WLAN. Die Leitungen im Dorf haben eine so geringe Kapazität, dass das nicht klappt.

Ich weiß noch nicht, ob und wie ich diese drei Tage nachtragen kann.

Tag 40 auf dem E1 von der Fuchskaute nach Bad Marienberg

Ich bin jetzt in der Jugendherberge Bad Marienberg. Hier gibt es kostenpflichtiges und teures WLAN für 1€/Std. Aber leider kann man keine Dateien hochladen.

Morgens ging es bei diesigem Wetter und leichtem Nieselregen los. Es geht zuerst ein Stück auf dem gleichen Weg wieder zurück, auf dem ich am Vortag gekommen war. Eigentlich hätte ich mir die Fuchskaute sparen können. Es gibt dort lediglich eine Aussicht auf etwa 10 Windräder und die davorliegende Hauptstraße. Wer schlau ist spart sich dies unnötige Stück Weg und das teuerste Hotel, das ich auf  meinem Wege bisher hatte. Zum Ausgleich für den hohen Preis war der Service schlecht. Also warum dort hinlaufen?

Es ging dann eine Weile bergab über Felder und Wiesen, auch an  einem Gehege mit Rehen vorbei. Nach einem Stück Landstraße bog der Weg ab zum Salzburger Kopf. Ein kleines Skigebiet mit Lift und Hütte. Es regnete jetzt recht heftig und ich stellte mich in der Talstation des Liftes unter. An der Bergstation traf ich dann einen Handwerker des Vereins, der die Skihütte ehrenamtlich betreut. Er erzählte mir, dass die Fuchskaute vor zwei Jahren den Besitzer gewechselt hätte, und man seit dem nichts Gutes mehr von dem Hotel hören würde.

Nachdem ich gestern durch Lippe gelaufen war, wunderte ich mich jetzt nicht mehr, dass ich erst nach Salzburg und dann nach Hof kam. Hier im Westerwald scheint die Geographie auf dem Kopf zu stehen und eine eigene Plattentektonik zu herrschen. 😉

Hinter Hof traf ich auf zwei Monteure. Sie hatten sich in ihr Auto verzogen, da es immer noch leicht regnete. Sie waren dabei ein riesiges Windrad zu reparieren. Sie hatten außen am Turm eine Plattform, von der aus Sie einen Flügel des Windrades mir Kunstharz reparieren wollten. Das geht nur, wenn das Material trocken ist. Ein Blitz hatte in das Windrad eingeschlagen und ein Stück aus dem Flügel gesprengt und die Steuerelektronik in Rauch verwandelt.

Es ging dann noch über einige Hügel und an kleinen Orten vorbei bis zum Städtchen Bad Marienberg. Hier musste aber erst noch ein kurzer steiler Anstieg zur Marienquelle erklommen werden. Die Quelle soll in der Vergangenheit Wunder vollbracht haben. Es wurde deshalb dort eine kleine Marienstatue in einer Wandkapelle aufgestellt. Da das ja nie schaden kann, habe ich von der Quelle einen Schluck getrunken. 😉

Im Laufe der Wanderung habe ich weiter darüber sinniert, wie das so ist mit der Reizüberflutung bei so einer Wanderung. Ich taumele von einem Highlight und von einer tollen Aussicht zur anderen. Dabei fiel mir in den letzten Tagen auf, dass ich immer längere Strecken mit gesenktem Kopf “Kilometer fresse” und manchmal garnicht mitbekomme wo ich laufe. Ein Gegenmittel ist die bekannte Methode sich abends den Tag noch einmal ins Gedächtnis zu rufen und die tollen Momente noch einmal zu durchleben. Das macht sie bewusster und erzeugt ein Gefühl von Wohlbehagen. Meine Methode das zu machen ist u.a. dieser Blog. Hier erlebe ich den Tag noch mal.

Seit zwei Tagen mache ich noch etwas anderes. Es gibt hier im Westerwald riesige herrlich bunt blühende Wiesen. Aber was sind das alles für Blumen die da am Wegesrand blühen? Zuerst habe ich sie einfach fotografiert, und versucht mir zu merken, welche ich schon gesehen habe und welche nicht.

Dann las ich einen Artikel bei Heise-online, dass es jetzt Google Lens als App fürs Handy gibt. Man hält die Kamera auf eine Pflanze, eine Sehenswürdigkeit oder sonst was,  und Google schaut dann in seinem Googleversum nach was das ist, Internetverbindung vorausgesetzt. So habe ich dann viele Blumen heute katalogisiert und wollte sie hier jeweils einfügen. Geht aber heute nicht, da dies WLAN das nicht hergibt. Ich war sehr erstaunt wie wenige Pflanzen ich kannte, und wie ähnlich manche sich sind. Jetzt laufe ich wieder viel langsamer und bewusster meine Wege. Ich habe alle Zeit der Welt und kann mir die Trödeleien erlauben.

Die einzigen, die mich sehr gestört haben waren die Stechfliegen. Sobald ich anhielt stürzten sie sich auf mich. Ich habe Unmengen erschlagen. Leider habe ich nicht immer alle sofort erwischt, oder konnte mich beim Knipsen nicht um sie kümmern. Deswegen habe ich etliche erst erwischt, als sie schon Blut gesaugt hatte. Meine Arme, die Beine und der Nacken waren deswegen blutverschmiert. Ich habe bestimmt merkwürdig ausgesehen.