Tag 61 auf dem E1 von Pforzheim nach Dobel, 29.06.18

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GPX Datei von Pforzheim nach Dobel zum runterladen.

Um kurz nach 8 Uhr ging es los von der Jugendherberge in Pforzheim. Die ist im Prinzip OK, Einzelheiten im Audiotagebuch

Entlang des Flüsschens Nagold ging es in die Vororte von Pforzheim, und dann hoch in den Wald. Die Generalrichtung heute ist: bergauf! Der Schwarzwald beginnt.

Ab hier gilt wieder eine neue Markierung, ein rotes Karo für den Westweg. Ich fand aber, dass der Weg auf weiten Strecken wenig bis gar nicht markiert ist. Teilweise weicht der Westweg vom E1 ab. Da ich keine Lust auf experimentelle Umwege hatte, bin ich den E1 Track von Sven gelaufen.

Der erste Ort durch den es dann ging war Birkenfeld. Traditionsgemäß wurde der Bäcker gestürmt. Lecker Kuchen.

Nach einiger Zeit im Wald kam dann die erste schöne Aussicht im Schwarzwald. Ich hoffe, davon kommen noch viele. Weiter ging es dann durch das Tal der Enz.

Die glasklare Enz

Nach Neuenbürg kam ein interessantes Felsenmeer, entstanden aus Bundsandstein.

Felsenmeer Volzemer Stein

Immer weiter ging es bergauf. Vorbei an einer Raststelle mit Blitzschaden, dann kamen mehrer Schutzhütten bevor ich in Dobel ankam. Die “Oma”, die gestern in der Linde Hubert in Empfang genommen hatte fand mich nicht bei den Reservierungen. Egal, ich bekam trotzdem ein Zimmer. Dort musste ich zuerst das Antennenkabel des TV reparieren. Es war grottenschlecht angeschlossen und kaum Empfang möglich. Später beim Essen traf ich die Wanderer die ich heute getroffen hatte, aber sie waren immer noch nicht kommunikativ.

Am Nachbartisch saßen zwei ältere Herren aus dem Ort. Sie unterhielten sich in einer Sprache die wohl ein Gemisch aus Chinesichnund Eskimosprache war. Jedenfalls habe ich so gut wie nichts verstanden. Die Sprache hier ist sehr “oannerscht”

Eins von einer Serie von Engelsbildern im Wald vor Dobel
Rastplatz mit Blitzschaden
Die erste von zwei Schutzhütten kurz vor Dobel

Tag 60 auf dem E1, Pause in der Jugendherberge Pforzheim

Früh morgensnzog Hubert los. Wir hatten zwei schöne Tage miteinander. Sein Weg ging jetzt erstmal weiter, ich habe Pause.

Aber was für eine Pause! Ich habe den größten Teil des Tages damit verbracht, die Etappen bis Konstanz zu planen, zu telefonieren und zu mailen. Jetzt ist fast 22:30 Uhr. Das ist wirklich nicht einfach im Schwarzwald! Der Weg hält sich größtenteils fern von Städten.  Sie sind meist deutlch über 20km, bei bis zu 1200m Höhendifferenz.

Die Etappen enden dann irgendwo im Wald, wo es manchmal nur 2-3 Häuser gibt. Das sind dann die zur Verfügung stehenden Unterkünfte. So wie es aussieht wird es auf großen Strecken kein Internet geben. Unterwegs zu buchen wird also schwierig. Nun denn, ein paar Unterkünfte haben noch nicht geantwortet, ich werde also einges noch erledigen müssen. Das war heute ein wirklich mistiger Tag dadurch. Ich werde meine Datei der Unterkünfte zur Verfügung stellen wenn sie jemand will. Da sind auch alle Telnummern der Unterkünfte drin.

Zwischendurch habe ich mir noch eine zusätzliche Prepaid Karte für mein Handy gekauft. In den letzten Wochen war oft das Internet in den Unterkünften so schlecht, oder gar nicht vorhanden, dass ich meine 5GB fast verbraucht habe

Zum Schluss. Ich habe unterwegs keinen Ort gefunden, an dem ich hätte eine Pause machen wollen. Was soll ich einen ganzen Tag alleine im Wald, wo ich mir noch nicht mal was zu Essen kaufen kann, außer in dem einzigen Haus was es dort gibt, einem Restaurant, was vielleicht gerade noch Ruhetag hat? Ich werde also 17 Etappen ohne Pause laufen. Hoffentlich geht das gut, und der Schwarzwald entschädigt mich für die Strapazen der Bürotage unterwegs.

Tag 59 auf dem E1 von Stein nach Pforzheim 27.06.18

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GPX Datei von Stein, hinter Bretten, nach Pforzheim zum runterladen

Brrrr, das war ein böses Erwachen. Es war richtig kalt morgens. Wir verzichteten auf Frühstück, packten unsere vom Tau nassen Zelte ein, und verließen fluchtartig die eigentlich schöne Wiese.

Hubert fand eine kleine Entschädigung in den hier reichlich vorhandenen reifen Kirschen. Viele Bäume mit reifen Kirschen stehen am Wegesrand. Das steigert das Tempo beim Wandern nicht wirklich.

Der Weg führte uns als erstes nach Ispringen. Ein nettes Dorf am Rande von Pforzheim. Es hat eine Bäckerei mit einer netten Bäckerin, leckeren Kaffee und Brötchen. Genau das, was zwei durchgefroren Wanderer, die noch kein Frühstück hatten, brauchen.

Satt und warm beschlossen wir, nicht durch Pforzheim zu laufen. Wir gingen in Ispringen zur S-Bahn u d führen ďirekt nach Pforzheim-Weisensee. Ďort ist die Jugendherberge. Wir kamen ďort schön morgens an und legten nur unser Gepäck ab, um dann nach Pforzheim zu fahren und den Tag in der Stadt zu genießen.

Der Ritter des Hauses

Tag 58 von Gochsheim über Bretten in den Wald bei Stein 26.06.18

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GPX Datei von Gochsheim nach einem Wald bei Stein, hinter Bretten.

Bilder gibt es heute nicht, das WLAN in der DJH Pforzheim ist total überlastet.

Die Idee des Tages war, die hier etwas krausen Tourlängen zu begradigen. Für diesen Tag ging die offizielle Tour bis Bretten. Das waren aber nur etwa 11km. Der nächste Tag bis Pforzheim wären dann etwa 28km geworden. Also wollten Hubert und ich das etwas ausgleichen, und weiter laufen als bis Bretten.

Das ist uns auch gelungen. Wir sind dann knapp 28km gelaufen, so dass die nächste Tour nur 12km ist, wir haben also die beiden Tage nur umgedreht. Herzlichen Glückwunsch! 😉

Der Tag selbst war wieder ein schöner Mix aus Wald, offener Landschaft, Bäckerstube zum Kaffeettrinken und Gaststätte für ein kühles Abendgetränk. Diese Gegend ist wirklich außerordentlich schön in ihren Fern- und Aussichten!

Es gab zwei wirklich interessante Begegnungen mit guten Gesprächen. Einmal trafen wir einen älteren Herrn und haben dann über Gott und die Welt geplaudert. Wörtlich! Später trafen wir eine junge Frau, die trotz ihrer Jugend schon viele, auch ferne, Touren unternommen hat, und auch noch Südost Asien und Indien auf ihrer Liste hat.

Nach einer späten Cola in Stein suchten wir uns dann dahinter auf einer Wiese im Wald einen Platz im Zelt. Wir wussten da noch nicht, dass die Nacht bitter kalt werden würde. Einstellige Temperaturen im Juni, Schafskälte halt. Die gut 27km waren bis nach 19Uhr abends sehr gemütlich gelaufen, so dass sich die Schmerzen sehr zurückhielten.

Lediglich einige Rehe waren mit uns nicht einverstanden, und hustete uns aus der Ferne deutlich an. Dies ist eigentlich unsere Wiese hieß das. An diesem Abend mussten sie Teilen.

Tag 57 auf dem E1 von Östringen nach Gochsheim, Bergfest oder 1000km gewandert am 25.06.18

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GPX Datei von Östringen nach Gochsheim zum runterladen

Die Hauptsache des Tages ist, dass ich heute etwa die halbeStrecke hinter mich gebracht habe. Etwa 1000km sind gewandert!!!

Nach der Nacht im Zelt brach ich früh auf. Kurz hinter meinem Schlafplatz kam ich am Gallus Bildstöckel vorbei. Eine Marienverehrung wie man sie hier in der Gegend häufig trifft.

Da ich sehr früh dran war,  hatte ich Zeit mich mal wieder mehr um die Pflanzenwelt zu kümmern. Die hat in Teilen komplett gewechselt. Hier wachsen ganz andere Wildblumen als auf dem Weg bisher. Einzelheiten im Audiotagebuch.

In Odenheim konnte ich dann meine Vorräte auffrischen und einen leckeren Kaffee trinken. Aus dem Ort heraus ging es dann der Berg hoch, bis zum Modellflughafen. Dort baute gerade jemand sein Flugzeug zusammen und machte eine tolle Vorführung für mich. Ich habe dort Pause gemacht und lange mit dem Mann geplaudert.

Durch den Forst “Schwarzes Loch” ging es weiter. Es kam dann eine Gegend mit Hohlwegen bis 8m Wandjöhe, die in Jahrhunderten ďurch Fuhrwerke entstanden sind.

Mittags erreichte ich dann die Hütte des Odenwaldclubs, die für uns so toll die Wege mit dem grünen Andreaskreuz schmücken. Durch Weinberge und Obstalleen mir herrliche Süßkirschen. Die waren richtig lecker. Insgesamt war das heute wieder eine herrlche Gegend, die sich eignet tolle Postkarten von den Aussichten herzustellen.

In Östringen angekommen war ich schnell im Hotel Stadtschänke. Ein paar Stunden später kam auch Hubert hier an. Wir waren dann noch zusammen essen.

Wahrscheinlich ist er auch Schuld, dass es heute keine Bilder gibt. Seit er hier ist, ist das Internet total langsam. 😉

 

Tag 56 auf dem E1 von Baiertal nach Östringen 24.06.18

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GPX Datei vonBaiertal nach Östringen

Früh am Sonntag morgen ging es los von der Airbnb Unterkunft bei Thilo. Hier war alles ok. Die Straßen waren noch völlig leer, da die Eingeborenen am Abend vorher den späten Sieg der deutschen Fußballmannschaft ausgiebigst gefeiert hatten.

Ich war etwas abseits des E1, da ich die langen Etappen hier geteilt habe, und deshalb für eine Unterkunft nach Baiertal musste. Im weiteren Verlauf ist der E1 gesperrt. Der Tunnel unter einer Autobahnbrücke ist gesperrt, es gibt eine Umleitung über Dielheim. Dort traf ich auf den umgeleiteten E1, der sogar ausgeschildert ist.

Blick auf Diehlingen wo die E1 Umleitung ist

Hier gab es dann die einzig nennenswerte Steigung des Tages. Der Rest des Weges war eher sanft hügelig. Dafür gab es mal einen wirklich auffallenden Käfer. Sonst laufen immer nur kleine schwarze Käfer mit Geweih über die Wege.

Hochglanzkäfer

Es ist interessant zu sehen, wie der Jahreskreislauf weiterläuft. Als ich gestartet bin war die Wintergerste gerade ein paar Zentimeter aus dem Boden, und der Mais wurde gerade gepflanzt. Jetzt sind die ersten Gerstenfelder abgeerntet, der Mais steht mannshoch.

Weinberge und Obstplantagen wechseln mit tollen Ausblicken, eine schöne Landschaft. In Mülhausen angekommen war gerade die Kirche zu Ende. Die Kirche war rappelvoll. Dann ging es wieder zurück in die Berge.

In einem Waldstück traf ich dann noch einen Schweizer Wanderer. Natürlich mussten die letzten Neuigkeiten ausgetauscht werden. Dann ging es weiter über einen Trimmpfad nach Östringen. Ein kleiner netter Ort. Auf den Höhen, kurz hinter einem Weingut, habe ich dann mein Zelt unter einem großen Walnusbaum aufgebaut und bis zum Abend die tolle Aussicht genossen.

Aliens bei Östringen?

Tag 55 auf dem E1 von Ziegelhausen nach Wiesloch-Baiertal

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Auch heute wieder ein abwechselungsreiche Wanderung durch den langsam endenden Odenwald. Übernachtet hatten Hubert und ich auf dem Camping Heidelberg. Für eine Nacht ist das OK. Die Inhaber sind nett, es gibt leckeres Frühstück oder nur Brötchen. Der Platz liegt aber direkt an der Hauptstraße.

Es ging direkt steil hoch vom Neckar auf fast 500m. Da kamen wir wirklich ins Schwitzen. Es ging dann über verschiedene Höhen mit schönen Ausblicken.

Auch heute kamen wir wieder an mehreren Schutzhütten vorbei.

Schutzhütte

An der Bärenquelle trafen wir dann auf ein junges Ehepaar, die uns mit Schokokeksen und Getränken versorgten.

Bärenquelle

In Bamberg eine tolle Sache! Km Dorf steht ein Schaukasten des E1. Darin auch ein Buch, in dem sich viele Wanderer eingetragen haben. Auch Gijsbert war drei Tage vor uns da. Natürlich sind jetzt auch unsere Einträge drin.

E1 Schaukasten in Gaiberg
Rainer am E1 Schaukasten
Hubert am E1 Schaukasten

Es ging dann weiter. Viel gab es zu bereden, nicht immer alles bierernst. Dann trennten sich kurz vor Baiertal unsere Wege, da wir unterschiedliche Unterkünfte haben. Das war ein schöner Tag mit Hubert. Hier ist übrigens sein Blog: wanderlustig.blog

Tag 54 auf dem E1 von Gorxheimer Tal nach Heidelberg-Ziegelhausen 22.06.18

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Übernachtet hatte ich in der Pension Berghäuser in Birkenau. Nach einem leckeren Frühstück hatte mich der Wirt zum Bahnhof gefahren. Von dort bin ich nach Gorxheimer Tal gefahren, ein Dorf weiter.

Mir hing irgendwie noch mein kleiner Sonnenstich in den Knochen. Müde, abgespannt, Kopfschmerzen. So könnte ich die Etappe, die heute über 30km gewesen wäre, auf unter 25km verkürzen.

Es ging erstmal auf der Straße aus dem Ort. Dann in den Wald und steil bergauf. Die Etappe hat heute erhebliche Steigungen, und das mehrfach!

Der Weg wechselt ab zwischen Wald und offenen Höhen. Sehr schöne Aussichten, steile Hängen!

Nach gut einer Stunde war die Dienstgipfelhöhe des Tages von gut 410m erreicht. Dort stand eine Schutzhütte, Pause war angesagt. Hier kam eine ältere Frau mit Down-Syndrom vorbei. Nach einem kurzen Gespräch zog sie weiter.

Vorbei an einem Naturfreundehaus ging es in ein Walderlebniszentrum mit alten Kohlemeilern

Später eröffnete sich ein Blick auf das noch Ferne Heidelberg.

Heidelberg aus der Ferne

Dann, auf über 500m Höhe und nach einem steilen Anstieg, erreichte ich den Teltschik Aussichtsturm. Ein beeindruckender Holzturm von 42m Höhe.

Teltschik-Aussichtsturm

Ein weiteres Highlight war das Treffen mit zwei Wegewarten, die gerade die Kennzeichnung des Weges erneuerten. Während wir fachsimpelten kam noch ein E1 Wanderer dazu, der den Weg von Süd nach Nord läuft.

Wegewarte bei der Kennzeichnung des Weges
Der Neckar

Nach der Überquerung des Neckar war es nicht mehr weit zum Campingplatz. Dort war auch Hubert untergekommen, und es wurde ein kurzweiliger Abend.

 

Tag 53 auf dem E1 von Reichenbach nach Birkenau 21.06.18

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Übernachtet hatte ich im Haus Zur Krone. Die haben drei Schlafhäuser nah am Restaurant, wo es das Frühstück gibt. Alles war OK dort.

Vom Hotel ging es direkt steil in die Berge. Ich war schon nach einer viertel Stunde nass geschwitzt. Es war wieder mörderheiß.

Blick zurück auf einen Teil von Reichenbach

Es ging dann über einen Zwischenberg auf den Hauptberg. Von 2 Std Marsch ging es 1,5 Std stramm bergauf bis auf 450m. Das meiste davon im Wald. Irgendwann hörte der Wald auf, die Landschaft öffnete sich und der Rest des Weges war geprägt von wechselnden Landschaften und tollen Aussichten. Da sich der Himmel zugezogen hatte, war es nicht so schlimm, dass es dann keinen Schatten mehr gab.

Später kam ich dann, mal wieder im Wald, an die herrlich kühle und klare Andreasquelle. Standesgemäß oder? Der Wanderer folgt dem Andreaskreuz und erfrischt sich an der Andreasquelle.

St. Andreas Quelle

Eine von drei Schutzhütten an denen ich heute vorbeigekommen bin

Ökobrücke für die Tiere
Blick Richtung Birkenau

 

Tag 52 auf dem E1 von Darmstadt nach Reichenbach Lautertal 20.06.18

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GPX Datei von Darmstadt nach Lautertal Reichenbach

Dies war meine erste Nacht in Deutschland, in der ich wild gecampt habe. In der Nacht hatte ich Besuch von einer Herde Rehe. Als ich durch ihr knacken der Äste wach wurde, und mich umdrehte, quietschte meine Isomatte. Sofort rannten alle Weg, was in der Nacht ein richtiges Getöse verursachte. Ansonsten habe ich wunderbar geschlafen. Erst um 6:45 Uhr wurde ich wach und musste mich aus dem Bett zwingen. Sonst bin ich schon immer vor 6 Uhr wach und kann es nicht erwarten, dass ich aufstehen kann.

Als alles gepackt war lief ich los. Nach kurzer Zeit kam ich an einem Biohof mit Cafe vorbei. Kuchen gab es noch keinen, aber leckeren Kaffee und Wasser für meinen Trinkschlauch. Alles Prima.

Weiter ging es dann durch die TU-Darmstadt und den Zoo Vivarium. Es war viel los, weil gerade eine Menge Studenten den Waldweg als Zufahrt zur Uni nutzten. An einem Rastplatz bog mein Weg dann ab und es wurde ruhiger.

Rastplatz in der Nähe der TU-Darmstadt

Es war bereits morgens um 9 Uhr sehr warm, über 20 Grad. Der Tag sollte noch richtig heiß werden. Dann kamen einige idyllische Fischteiche.

Fischteiche

Es ging dann durch Ober-Ramstadt. Hier fing es an, dass der Weg fast ausschließlich über Straßen ohne Schatten ging. Irgendwie habe ich mir dabei einen Weg geholt. Ich habe Kopfschmerzen und mir ist schwindelig. Getrunken habe ich fast 5 Liter heute, aber die vielen Kilometer auf der Straße waren bei der Hitze wirklich hart. Die Aussichten aber toll.

Nach endlosen Kilometern auf der Straße kam ich an die Kuralpe. Ausflugsrestaurant und Hotel. Von dort geht es auf den Felsberg. Dort hat man ein Herz für Hunde. Neben der Terasse ist ein Außenanschluss für Wasser und einige Hundetränken. Mein Wasser war schön eine Stunde alle. Also habe ich den Wasseranschluß für mich genutzt. Erstmal alle Wasserbehälter nachgefüllt, dann mich mit dem herrlich kalten Wasser abgekühlt.

Danach kam dann der Hammer des Tages. Erst ein megasteiler Aufstieg auf den Felsberg, dann ein noch Biel längerer Abstieg durch das sehenswerte Felsenmeer.

Felsenmeer am Felsberg
Felsenmeer

Ich hätte wohl besser die Umleitung nehmen sollen. Es gibt dafür bei Sven extra einen GPX -Track. Umleitung Reichenbach.

Nach getaner Arbeit kam ich dann endlich im Gasthof zur Traube an. Ein urigernDorfgasthof mit leckerem und preiswertem Essen und drei Gästehäusern. Das war ein harter Tag bei gnadenloser Hitze.