Tag 5 auf dem E9 von Ostgroßefehn über Wiesens nach Aurich= 19,3km

Sonniger Start

An diesem Tag hab ich den Weg sowohl am Anfang, als auch am Ende angepasst. Am Tag vorher musste ich die Tour von Ostgroßefehn nach Mittelgroßefehn umleiten, da in Ostgroßefehn Sonntags keine Busse fahren. Ich wäre also nicht mehr zu meiner Unterkunft in Leer zurückgekommen. In Mittelgroßefehn, wo ich am Sonntag endete, startete ich dann am Montag wieder.

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Tag 4 auf dem E9 von Hesel nach Middelgroßefehn=18,5km

Europäischer Fernwanderweg E9

Wieder ein kalter Tag, aber überwiegend sonnig. Ich ging um 7:30Uhr los zum Bus, der mich zum Startpunkt nach Hesel brachte. Direkt am Anfang begrüßte mich obiges Schild.

Wieder ging es überwiegend durch die bekannten Wallhecken und kleine Wäldchen. Das war bei dem schneidend kalten Wind auch gut so. Immer wenn es etwas offener wurde, fegte der Wind dermaßen, dass es nur mit Kapuze ging. Meine kleinen zarten Öhrchen 🙂 schmerzten, und es pfiff in den Ohren. Ostfriesisches Wetter halt.

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Tag 3 auf dem E9 von Leer nach Hesel, 16,7km

Ostfriesland Wanderweg durch die Wallhecken

Der Tag begann wieder mit herrlicher Sonne, aber bubu kalt. Es war nur 5 Grad. Der E9 liegt nur ein paar hundert Meter von meiner Unterkunft. Schnellen Schrittes, mir war kalt, ging ich also zum Startpunkt und dann durch die Wallhecken. Der Ostfriesland Wanderweg und eine Wallhecken Erlebnistour liegen hier mit dem E9 zusammen.

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Tag 2 auf dem E9 von Weener nach Leer, 19,4km

Altstadt von Weener

Das war heute eine richtig schöne Wanderung! Sie begann mit herrlichem Sonnenschein. Ich fuhr mit dem Bus von Leer nach Weener. Dort begann die Tour am Bahnhof, und führte dann durch die Altstadt zum Hafen. Hier wurde früher viel Torf angelandet, und von den Torffrauen umgeladen. Dafür wurde ihnen ein Denkmal errichtet.

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Tag 1 auf dem E9 von Bad Nieuweschanz, NL, nach Weener, D

Heute dann, bei diesigem, aber weitestgehend trockenem Wetter, die erste Wanderung. Ich war mit Bus und Bahn von Leer zum Startpunkt in Bad Nieuweschanz gefahren. Wie der Name schon sagt, liegt das in den Niederlanden.

Start in Bad Nieuweschanz, NL

Zuerst ging es direkt über eine Kanal-Hebebrücke, vorbei an einer großen Fabrik mit Mühlsteinen und dann ab in die niederländische Pampa.

Blick von der Hebebrücke
Mühlsteine, nichts als Mühlsteine…..
Niederländische Pampa

Immer wieder kleine Gewässer

An der nächsten Brücke geht es über das Wässerchen. Hier verlässt der E9 bereits die Niederlande. Früher war der Weg hier eine Fluchtroute der Kommunisten und Juden vor den Nazis. Eine Gedenktafel behandelt den E9, daneben die Tafel die Fluchtroute.

Über diese Brücke geht es nach Deutschland
Ehemalige Fluchtroute vor den Nazis

Vielen Dank liebe Niederländer, für die Hilfe für unsere Landsleute!

Europäischer Fernwanderweg E9 Hinweistafel

Der Weg ging dann länger parallel zur Bimmelbahn. Die Windräder hatten sich im Halbkreis aufgestellt und wunderten sich über den Wanderer.

Die Windbräute stehen im Halbkreis um den winzigen Wanderer
Immer an der Bahn lang….

Der Weg und die Bahn trennten sich bald von der Straße. Auch hier kommt der Umweltschutz langsam an, während die Felder meist industriell bewirtschaftet werden.

Es ging dann noch durch einen kleinen Ort mit ein Windmühle, die noch arbeitet. Dann ging es durch ein schönes Naturschutzgebiet mit Feuchtwiesen, und dann kamen langsam die Vororte von Weener, dem Etappenziel. Von hier wieder mit dem Bus nach Leer.

Morgen dann wieder mit dem Bus nach Weener, und dann die Etappe Weener-Leer.

Diese Windmühle arbeitet noch produktiv.

Naturschutzgebiet Püttenbollen bei Weener
Impressionen vom Weg
Niederlande? Nein, Weener in Ostfriesland

In Leer angekommen durchstöberte ich dann noch den nördlichen Teil des Ortes und kam durch einen schönen Park mit viel Wald.

Park in Leer

Vorbereitungen für den E9 im April 2019

Hi.

Es geht wieder los!
Ich bin in den letzten Vorbereitungen für meine diesjährige Wanderung. Aber eins nach dem anderen.

Im November wurde mein Knie operiert. Den Meniskus im rechten Knie hatte ich bei der letzten Wanderung geschreddert. Es hat ziemlich gedauert, bis ich wieder laufen konnte. Aber jetzt geht es so einigermaßen. So wirklich traue ich dem Knie noch nicht, denn es wird immer wieder dick. Habe ein tolles Hausmittel entdeckt. Wickel mit Weißkohlblättern. Das geschwollene Knie wird über Nacht wieder dünn. „Vorbereitungen für den E9 im April 2019“ weiterlesen

Tag 120, Ende des Weges auf dem E1 von Busalla über Niusci nach Genua, 28.08.18

Audiotagebuch zum anhören

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GPX Datei von Busalla nach Orero und Niusci zum runterladen

Video, erster Blick auf Genua

28.08.18 Rainer vor dem Bahnhof in Genua. Angekommen!

Vorab. Sorry, letzte Etappe, der Bericht wird lang. Fast wäre ich diese Etappe nicht mehr gegangen. Die gestrige Etappe war echt der Horror. Uns taten alle Knochen weh. Auch die Seele tat weh, es stand die Trennung von Hubert an. Mein Weg endet in Genua. Er trifft dort heute seinen Sohn, und dann wandern sie ein Stück am Mittelmeer entlang Richtung Rom. Auch Hubert verlässt den E1. Hubert und ich haben meist sehr gut harmoniert. Es war eine wirklich schöne Zeit. Wir haben uns oft gefühlt wie ein altes Ehepaar. Wir haben unsere Tage beim Wandern miteiander verbracht, und unsere Nächte im Doppelzimmer im Ehebett. Nein, nicht was du jetzt denkst lieber Leser! 😉

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Tag 119 auf dem E1 von Arquate Scrivia nach Ronco Scrivia oder der Hohlweg des Schreckens, 27.08.18

Audiotagebuch zum anhören

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GPX Datei von Arquate Scrivia nach Ronco Scrivia zum runterladen

Vorab. Bei dieser Etappe mussten wir die Streckenführung ändern. Es ging eigentlich nach Castagnola. Die einzige verfügbare Unterkunft war nicht zu erreichen. Die Webseite under construction, die Telefonnummer nicht erreichbar. Also sind wir den Anfang auf dem E1 gelaufen, und dann abgebogen zur S-Bahn nach Ronco Scrivia, und von dort mit der Bahn nach Busalla, wo wir eine Unterkunft gefunden haben. Von hier ging es dann am nächsten Tag wieder auf den E1. Auch das keine volle Etappe, da ich etwa in der Mitte zwischen Castagnola und Orero erst wieder auf den E1 kam.

Zum Hohlweg des Schreckens. Auf dem folgenden Bild sieht man einen Teil des Hohlweges, noch nicht einmal den schlimmsten Teil. An dieser Stelle, auf der vorletzten Etappe, habe ich das erste Mal ans Aufgeben gedacht. Der Weg war mörderisch steil und absolut unbegehbar. Wir mussten mehrfach die bis zu 2m hohen Seitenwände hochkrabbeln, und dann oben auf der Kante irgendwie durch den Wald. Oh Mann! Genauere Beschreibung in der Audiodatei.

Der Hohlweg des Schreckens an seinem Anfang. Er wurde steiler und absolut unbegehbar

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